| Markthalle
Hamburg, Germany (10.12.01) |
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here's a review from Thorben: Wie so oft
vor einem Tricky Konzert hofft man sehnlichst, das der Herr gut gelaunt
ist und sich bei der Show Mühe gibt. Oft kommt es vor, dass dies nicht
der Fall ist und er sich sehr zurückzieht bei seiner Show die anderen
Musiker viel übernehmen lässt, er sich kaum zeigt. Nicht so an
diesem Abend in der Markthalle. Tricky wusste es, das Publikum zu begeistern.
Zusammen mit seinen Musikern, die sich bis kurz vor der Show noch unter
den wartenden Konzertbesuchern im Foyer aufhielten, spielte er eine sagenhaft
gute, große Show. Langsame, chilligere Klassiker wie „Overcome“,
„Christiansands“, „Pumpkin“, „Black Steel“ oder „Makes Me Wanna Die“ kamen
trotz der eher schwachen, neuen Sängerin sehr gut und brachten Entspannung
zwischen den sehr rockigen und langen extended Versionen der Lieder „Girls“,
„Hot Like A Sauna“ (zusammen mit Hawk, brilliant!) oder „Vent“ (natürlich
zum Schluss). Zu meiner grossen Überraschung spielte er „Money Greedy“,
worüber ich mich sehr gefreut habe. Nun, etwas war sicher nicht so
schön an diesem Abend. Sehr plötzlich verliessen die Musiker
geschlossen die Bühne, mitten im Stück Black Steel, und zuerst
wusste niemand, was los war. Es stellte sich heraus, dass Tricky mit dem
Mikrofonmonitor nicht zufrieden war, dieser war wohl defekt. Darüber
hatte er sich wohl während der Show auch öfter beschwert. Da
die Techniker sich wohl nicht richtig darum gekümmert haben, entschied
er sich, das Konzert zu beenden. Zuerst sprachen die Techniker dem Publikum
noch zu, dass sich alles regeln ließe. Zeitgleich räumten aber
schon einige die Instrumente von der Bühne. Klar, dass sich das Publikum
verarscht fühlte. Die Masse buuhte und pfiff, als sie mitbekam, dass
sie hingehalten wurden. Als sich nach ca. 20min noch nichts tat, verliessen
etliche Fans den Saal. Unter ihnen war auch ich. Für mich war die
Sache abgehakt, immerhin bauten sie ab. Umso grösser war die Überraschung,
als ich ca. 10 min. später merkte, dass wieder gespielt wurde. Also
bin ich wieder rein und tatsächlich ging es weiter. Vor deutlich weniger
Publikum wurde das Konzert dann zu Ende gebracht. Zum Glück spielten
sie genauso gut wie vorher und das Publikum ging noch mehr mit als beim
ersten Teil der Show. Wenn ich diesen Zwischenfall mal aussen vor lasse,
war es wohl die „perfekte Tricky Show“! Sound war 1a, Lieder waren 1a,
Publikum war 1a. So stell ich mir ein Konzerterlebnis vor, absolut genial.
Tracklist nach
bester Erinnerung:
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